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Das werden Sie erleben:
1.Teil der Reise:
Grossartige Berglandschaften und archaische Kulturen in Lahaul und Spiti, per Fahrzeug und zu Fuss entdecken.
Diese Region ist eine Art Schmelztiegel von Religionen. Hinduismus, Buddhismus und Schamanismus treffen aufeinander. Daraus hat sich eine besondere Symbiose ergeben. Aus der Bevölkerung gehen deshalb Magier, Schauspieler und Künstler hervor.
Die Tempel und Klöster auf der Himalaya Südseite: Es gibt den berühmten Kali-Tempel, welcher ausschliesslich einer hinduistischen Gottheit geweiht ist und es gibt die traditionellen tibetisch-buddhistischen Klöster, wie zum Beispiel Tabo mit Kultur von Weltrang.
Die Kultur ist sehr authentisch und gut erhalten.
1. und 2. Tag
Linienflug Zürich – Delhi. Fahrt nach Shimla im Himalaya, dem früheren Sommersitz der indischen Regierung auf 2206 m.
3. Tag Shimla
Aufenthalt in Shimla. Wir erholen uns von der Anfahrt und besuchen den grossen Bazar. Übernachtungen in Shimla im Hotel.
4. und 5. Tag Start zur Reise mit Fahrzeugen auf der Himalaya-Südseite, durch Spiti und Lahaul
Wir fahren tiefer in die Berge hinein, durch traumhaft schöne Landschaften. Unser Weg führt zuerst zwischen Hügeln mit üppiger Vegetation hindurch, später höher hinauf, und je nördlicher wir fahren, je trockener wird es.
Zuerst auf guter Strasse auf 2500 m hinauf, dann tief zum Sutlej River auf nur 400 m hinunter. Besichtigung des Königspalastes im Rampur. Wir folgen dem Sutlej River und fahren nach Sarahan hinauf, wo wir wieder erquickende Höhenluft im schönen Dorf geniessen. Wunderbarer Kali-Tempel. Unser Camp schlagen wir oberhalb des Dorfes auf.
Am 5.Tag fahren wir nach Sangla, zuerst über eine zwar gute Strasse; trotzdem wirkt sie abenteuerlich, da sie aus steilen Felswänden herausgehauen ist. Danach weitet sich die Landschaft, die Gegend wird engadinmässig und würde zum längeren Verweilen einladen. Camp mit Fluss in der Nähe.
Aus dem Reisetagebuch:
«Heute geht es mit drei Geländewagen los. Unser Begleiter, der einheimische Führer, Küchenchef Mutup und Küchengehilfe Tashi sind auch dabei. Zuerst fahren wir durch eine waldige Gegend, dann geht es tief zum Sutlej- River, wo es heiss ist. Dann wieder hinauf in die angenehme Höhenluft in einem typischen Kinnauri-Dorf mit weit verstreut liegenden, schieferbedeckten Holzhäusern. Camp oberhalb des Dorfes mit guter Aussicht. Phuntsog, unser einheimischer Führer, hält eine anschauliche Einführung in den Buddhismus.
Am nächsten Morgen besuchen wir den grandiosen Bhimakali-Komplex, dem hinduistischen Tempel zu Ehren der Muttergöttin des Himalaya. Hinduistische Götterdarstellungen neben tibetisch-buddhistischen Glückssymbolen. Dann fahren wir auf abenteuerlicher, in Fels gehauener Strasse, mit steil abfallenden Felswänden, nach Sangla.»
6. und 7. Tag
Bummel durch das schmucke Sangla mit seinen Holzhäusern. Weiterfahrt nach Nakko. Die Landschaft ändert sich rasch, sie wird karg, trocken und steinig.
Wir besuchen das Kloster Tabo mit Kunst von Weltrang, den Smaragdsee und das Dorf. Auf der Weiterfahrt können wir Hochwasser antreffen und müssen eventuell zu Fuss durch den Fluss waten. Gegen Abend am siebten Tag sehen wir hoch oben ein Dorf und ein Kloster «am Berg kleben». Die Fahrten unterbrechen wir mit kleinen Wanderungen. Wir errichten unser Camp in der Nähe eines Flusses, auf herrlicher, weicher Wiese mit Bäumen und einer Quelle. Dieses Camp wird für die nächsten zwei Nächte unser Zuhause sein.
8. Tag Wanderungen im Pin-Valley
Den ganzen Tag verbringen wir im lieblichen Pin-Valley und im Lingti-Tal. Wir wandern zu zwei schönen Dörfern, dabei überqueren wir den Fluss mittels «1-Mann-Kistli am Seil».
Aus dem Reisebericht:
«Nachmittags Besuch eines herrlichen, kleinen Dorfes weit hinten im Lingti-Tal, berühmt für seine Fossilien. Auf der Wanderung sehen wir den goldenen Tempel aus der Rinchen- Zangpo-Zeit und einen kleinen Vairocana- Tempel. Der Lama lädt zu Tee und Bisquit.»
9. Tag Kaza, Hauptstadt von Spiti
Nun fahren wir immer näher den höchsten Pässen des Himalaya entgegen. Wir machen einen Stop in Kaza, der Hauptstadt von Spiti. Dann sehen wir unterwegs eine schöne Stupa und einen Tempel hoch oben am Felshang, mit vielen Gebetsfahnen. Der Kunzum La-Pass liegt bereits auf 4550 m. Das Camp schlagen wir auf beträchtlicher Höhe auf. |